Aktuelles vom Zweckverband

 

Januar 2012

 

Aus der Presse

Zweckverband Stauden-Wasserversorgung

 

Neue Ringleitung ist fertig – Beitrag zur Versorgungssicherheit – Vermehrte Rohrbrüche erfordern in den nächsten Jahren Sanierungsmaßnahmen am Leitungsnetz – Aus der Verbandsversammlung

 

Von Walter Kleber

 

Reichertshofen/Stauden. Neben der Anhebung des Wasserpreises und der Aufnahme der Gemeinde Scherstetten als Vollmitglied (wir berichteten) standen bei der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Stauden-Wasserversorgung im Bürgerhaus Reichertshofen noch zahlreiche weitere Themen auf der Agenda. Der Verbandsvorsitzende, Langenneufnachs Bürgermeister Josef Böck, und Werkleiter Armin Drexl berichteten den Verbandsvertretern der 21 Mitgliedskommunen von zahlreichen Projekten, die abgeschlossen oder auf den Weg gebracht wurden.

Größte Baumaßnahme im vergangenen Jahr war der Neubau einer 6,8 Kilometer langen Ringleitung von Obergessertshausen (Landkreis Günzburg) nach Tiefenried (Markt Kirchheim, Landkreis Unterallgäu). Die reinen Baukosten der Maßnahme, die der Versorgungssicherheit im westlichen Verbandsgebiet dient, schlagen mit rund einer Million Euro zu Buche. 1,2 Millionen Euro sind im Haushalt insgesamt dafür bereit gestellt. Den Zuschlag für die Verlegung der Leitung hatte die Firma Glass (Mindelheim) mit einer Auftragssumme von knapp 930000 Euro erhalten. Bis auf letzte Restarbeiten ist der Bau der Ringleitung inzwischen abgeschlossen, die Inbetriebnahme steht unmittelbar bevor. Weil Telefonanbieter und andere Versorgungsunternehmen kein Interesse gezeigt hatten, wurde auf die zunächst geplante Mitverlegung eines Leerrohres verzichtet.

Abgeschlossen ist mittlerweile auch die Installation einer Photovoltaikanlage auf allen Dachflächen der Betriebs- und Verwaltungsgebäude am Verbandssitz in Reichertshofen. Ende Mai wurden für gut 200.000 Euro auch die letzten noch verbliebenen Dächer mit Sonnenkollektoren bestückt. Sie liefern 88 Kilowatt-Peak.

Neben einigen Neuerschließungen in Baugebieten in Wehringen, Spöck, Grimoldsried und Reichertshofen wurden in Walkertshofen und in Klimmach Sanierungsarbeiten am Leitungsnetz im Zuge von anstehenden Straßenbau- oder Kanalbaumaßnahmen durchgeführt. Für das Heilbad Krumbach und die Stadt Krumbach wurde eine mobile Trinkwasser-Notversorgung aufgebaut und zwischenzeitlich erfolgreich getestet. Wasserlieferungen durch Notverbunde mit dem Staudenwasser-Zweckverband wurden von den Städten Thannhausen und Bobingen (für Straßberg) sowie für den Wasserverband Unterrieden in Anspruch genommen. Der Zweckverband selber, so der Verbandsvorsitzende Josef Böck, brauchte auf keine Notversorgung zugreifen. Im März 2011 ist die Vollversorgung der Gemeinde Markt Wald im Wassergastverhältnis angelaufen. Die genehmigte, inzwischen aber nahezu ausgereizte Fördermenge des Zweckverbandes betrug im zurück liegenden Jahr 2011 rund 2,4 Millionen Kubikmeter Trinkwasser.

Sorgen bereitet der Werkleitung die starke Zunahme von Rohrbruch-Reparaturen. Armin Drexl:“ Das zeigt einen Trend zu einem erhöhten Sanierungsbedarf in unserem Verteilnetz in den kommenden Jahren.“ Der Wasserverlust liegt – ähnlich wie 2010 – zwischen acht und neun Prozent. (wkl)

 

 

Vorsitzender Josef Böck (rechts), Bürgermeister von Langenneufnach, und sein Stellvertreter Hermann Lochbronner, Bürgermeister des Marktes Kirchheim im Landkreis Unterallgäu, stehen an der Spitze des Zweckverbandes Stauden-Wasserversorgung.

 

Foto: Walter Kleber

 

 

 

Januar 2012

 

 

Aus der Presse

Zweckverband Stauden-Wasserversorgung

 

Scherstetten und Erkhausen sind jetzt Vollmitglieder im Staudenwasser-Zweckverband – Aufgabe der eigenen Wasserversorgung nach über hundert Jahren – Mangel an qualifiziertem Fachpersonal macht diesen Schritt erforderlich

 

Von Walter Kleber

 

Scherstetten/Stauden. Nur noch eine Formsache war bei der jüngsten Verbandsversammlung des Zweckverbandes Stauden-Wasserversorgung die Aufnahme der Gemeindeteile Scherstetten und Erkhausen der Gemeinde Scherstetten in die Vollmitgliedschaft des Zweckverbandes zum 1. Januar 2012. Bereits im Dezember 2008 hatte der Wasserverband Scherstetten-Erkhausen beim Staudenwasser-Zweckverband die Vollmitgliedschaft beantragt. De facto fließt aus den Wasserhähnen in den beiden Staudenorten schon seit dem Jahr 2003 Staudenwasser. Solange nämlich werden Scherstetten und Erkhausen vom Zweckverband bereits im Wassergastverhältnis mit dem „Lebensmittel Nummer eins“ versorgt. Die bis dahin eigenständige Wassergewinnung, im Jahr 1907 von einer Wassergenossenschaft errichtet und fast ein Jahrhundert lang in Eigenregie betrieben, wurde in diesem Zuge aufgelassen. Für die Versorgung mit Staudenwasser war 2003 eine Zubringerleitung von der Fernleitung bei Konradshofen nach Erkhausen gebaut worden. Der heutige Ortsteil Konradshofen der Gemeinde Scherstetten ist (mit dem Weiler Hilpoldsberg) schon seit 1971 Vollmitglied beim Zweckverband und von der neuen Vereinbarung nicht betroffen.

Als Gründe für die Aufgabe der eigenen Wasserversorgung nennt Scherstettens Bürgermeister Robert Wippel in erster Linie das Fehlen von qualifiziertem Fachpersonal, das von den Aufsichtsbehörden heutzutage für die Betreuung einer Wasserversorgungsanlage gefordert wird. Die behördlichen Vorgaben und die Anforderungen im Umgang mit dem hochsensiblen Lebensmittel Wasser seien – zu Recht – sehr streng. Diese hohen Standards konnte die kleine Gemeinde Scherstetten auf Dauer einfach nicht mehr sicher stellen. „Auch wenn damit eine über hundertjährige Tradition in unserer Gemeinde zu Ende geht: die Vollmitgliedschaft bei den Profis des Staudenwasser-Zweckverbandes war und ist für uns die einzige Alternative, um unsere Wasserversorgung langfristig zu sichern und nachhaltig auf ein solides Fundament zu stellen“, betonte der Rathauschef.

In die Gemeindeteile Scherstetten und Erkhausen liefert der Zweckverband jährlich rund 35000 Kubikmeter Wasser an gut 230 Abnahmestellen. Das vorhandene Leitungsnetz wurde vom Bauhof des Zweckverbandes bereits überprüft und ertüchtigt. Einige Restarbeiten werden in den kommenden Monaten erledigt. Das Versorgungsnetz, so Staudenwasser-Werkleiter Armin Drexl, entspreche nun aus technischer Sicht den Anforderungen des Zweckverbandes. Mit dem gesamten Leitungsnetz wird auch das Vermögen des zum 31. Dezember 2011 aufgelösten Wasserverbandes Scherstetten-Erkhausen an den Zweckverband Stauden-Wasserversorgung als dessen Rechtsnachfolger übertragen. „Das Risiko für eventuell noch auftretende Risikofaktoren, das durch die Übernahme zum heutigen Zeitpunkt noch nicht absehbar ist, bleibt für uns somit kalkulierbar“, so Werkleiter Armin Drexl.

 

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„Wasser marsch!“ – Seit dem 1. Januar sind die Ortsteile Scherstetten und Erkhausen der Gemeinde Scherstetten Vollmitglieder beim Zweckverband Stauden-Wasserversorgung. Verbandsvorsitzender Josef Böck, Peter Knöpfle vom ehemaligen Wasserverband Scherstetten-Erkhausen, Bürgermeister Robert Wippel und Staudenwasser-Werkleiter Armin Drexl (von links) besiegelten die Partnerschaft.

 

Foto: Walter Kleber

 

 

Dezember 2011

 

 

Aus der Presse

Zweckverband Stauden-Wasserversorgung

 

Nach 14 Jahren: Wasserpreis steigt auf 70 Cent pro Kubikmeter – Forderung der Aufsichtsbehörde – Wasserversorgung muss kostendeckend arbeiten – Mit großer Mehrheit beschlossen

 

von Walter Kleber

 

Stauden/Reichertshofen. 14 Jahre lang, seit 1998, bezahlten die rund 8000 angeschlossenen Haushalte des Zweckverbandes Stauden-Wasserversorgung mit Sitz in Reichertshofen (Gemeinde Mittelneufnach) stabile 62 Cent netto pro Kubikmeter Trinkwasser. Weil dieser Preis schon lange nicht mehr kostendeckend war, hatten die Aufsichtsbehörde des Wasserwerkes, das Augsburger Landratsamt, und der Bayerische Kommunale Prüfungsverband schon seit 2001 immer wieder eine gesetzlich vorgeschriebene Neukalkulation der Wassergebühren angemahnt. Bei ihrer jüngsten Verbandsversammlung kamen die Verbandsräte der 21 Städte, Märkte und Gemeinden im Versorgungsgebiet dieser Vorgabe jetzt nach und beschlossen mit großer Mehrheit (28 zu zwei Stimmen) eine Neufassung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung. Der Kubikmeter Staudenwasser kostet ab dem 1. Januar 2012 demnach 70 Cent netto. Die Grundgebühr für einen Standard-Wasserzähler erhöht sich von bisher 24,60 Euro auf künftig 30 Euro pro Jahr. Werkleiter Armin Drexl und der Verbandsvorsitzende, Langenneufnachs Bürgermeister Josef Böck, gehen davon aus, dass der neu festgesetzte Wasserpreis für mindestens vier Jahre Bestand hat. Eine Preisstabilität über diesen Zeitraum hinaus, oder gar für weitere 14 Jahre wie bisher, werde künftig wohl nicht mehr möglich sein. „Denn niemand kann die Entwicklung der Energiepreise abschätzen.“ Die Verbandsversammlung jedenfalls werde sich erst wieder 2015 mit einer eventuell erforderlichen Nach- und Neukalkulation befassen. Josef Böck: „Uns ist sehr wohl bewusst, dass eine Gebührenerhöhung immer als unangenehm empfunden wird. Aber der Zweckverband ist vom Gesetzgeber verpflichtet, eine kostendeckende Einrichtung zu betreiben.“ Werkleiter Armin Drexl rechnete vor, dass allein seit 2007 die Strombezugskosten im direkten Verhältnis zur geförderten Trinkwassermenge um vier Cent gestiegen seien. „Hinzu kommen noch die allgemeinen Steigerungen bei den Fremd- und Dienstleistungen, sowie bei den Personal-, Treibstoff- und Materialbezugskosten.“ Auch mit der neuen Gebührensatzung gehöre der Zweckverband Stauden-Wasserversorgung im direkten Vergleich mit zu den günstigsten Wasserversorgern in ganz Bayern. Für einen Drei-Personen-Haushalt mit einem angenommenen Wasserverbrauch von 120 Kubikmetern im Jahr bedeute die jetzt beschlossene Gebührenerhöhung eine monatliche Mehrbelastung von gerade einmal 1,25 Euro netto. Verbandsvorsitzender Josef Böck: „Das kann bei den vorgegebenen Rahmenbedingungen und nach 14-jähriger Preisstabilität durchaus als moderat und sozial verträglich bezeichnet werden.“

 

Infos:

Gründung

Der Zweckverband Stauden-Wasserversorgung wurde 1967 von sieben Staudengemeinden gegründet.

Versorgungsgebiet

Heute versorgt der Verband – Wassergäste eingeschlossen – gut 36000 Einwohner in 21 Städten, Märkten und Gemeinden (mit 76 Ortsteilen) in den Landkreisen Augsburg, Unterallgäu und Günzburg mit hochwertigem Trinkwasser. Das Versorgungsgebiet erstreckt sich über eine Fläche von 440 Quadratkilometern. Das Wasser fließt über 165 Kilometer Fern- und 440 Kilometer Ortsleitungen zu rund 8000 Haus- und weiteren 1000 Grundstücksanschlüssen.

Fördermengen

Pro Jahr werden in Reichertshofen 2,35 Millionen Kubikmeter Wasser gefördert. Davon werden rund 1,45 Millionen Kubikmeter an Tarifabnehmer und rund 900.000 Kubikmeter an Wassergäste und Notverbunde abgegeben. Die maximale genehmigte Fördermenge beträgt 2,55 Millionen Kubikmeter pro Jahr.

Wasserpreis

Der Wasserpreis beträgt ab 2012 70 Cent netto pro Kubikmeter. Ein Standard-Wasserzähler kostet 30 Euro im Jahr.

Personal

Am Verbandssitz in Reichertshofen sind 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Voll- und Teilzeit) in Verwaltung und Bauhof beschäftigt. Werkleiter ist seit 2007 Armin Drexl. (wkl)

 

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Nach 14 Jahren erhöht der Zweckverband Stauden-Wasserversorgung zum 1. Januar 2012 den Wasserpreis von 62 auf 70 Cent netto.

 

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Werkleiter Armin Drexl: „Noch einmal 14 Jahre lang werden wir den Wasserpreis wegen der unsicheren Entwicklung der Energiepreise nicht stabil halten können.“

 

Foto: Walter Kleber

 

 

 

November

2011

 

 

Verbandsversammlung

Die nächste öffentliche Verbandsversammlung findet am 09.12.2011 um 09.00 Uhr im Bürgerhaus in Reichertshofen statt.

 

Tagesordnung:

 

1.    Genehmigung des Protokolls der letzten Verbandsversammlung vom 09.12.2010

2.    Bericht des Verbandsvorsitzenden

3.    Neufassung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung (BGS/WAS) zum 01.01.2012

4.    Aufnahme der Gemeindeteile Scherstetten und Erkhausen der Gemeinde Scherstetten in die Vollmitgliedschaft des Zweckverbandes ab 01.01.2012 (Übernahme Wasserverband Scherstetten-Erkhausen)

- Änderung der Verbandssatzung

5.    Neufassung der Wasserabgabesatzung (WAS) zum 01.01.2012

6.    Änderung der Betriebssatzung vom 11.06.2008

- Erlass 1. Änderungssatzung zum 01.01.2012

7.    Genehmigung des Jahresabschlusses 2010

7.1 Bericht Werkleiter

7.2 Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses

7.3 Genehmigung des Jahresabschlusses 2010

7.4 Entlastung der Organe

8.    Haushalt 2012

8.1 Genehmigung Wirtschaftsplan 2012

8.2 Festsetzung der Haushaltssatzung 2012

9.    Sonstiges, Wünsche und Anträge

 

November 2011

 

Wasserzähler-Ablesung 2011

In der Zeit vom 15.12.2011 bis 31.12.2011 erfolgt durch Beauftragte des Zweckverbandes die alljährliche Ablesung der Wasserzähler.

Wir bitten Sie, für den ungehinderten Zugang zu den Zählern zu sorgen.

 

Sollten Sie in dieser Zeit nicht erreichbar sein, haben Sie folgende Möglichkeiten dem Zweckverband den aktuellen Zählerstand mitzuteilen:

 

   Telefon:                    08262/9692-0

   Telefax:                    08262/9692-20

   Email:                       gebuehren@staudenwasser.de

 

Wird der Zählerstand nicht bis spätestens 31.12.2011 mitgeteilt, erfolgt gem. § 11 Abs. 2 BGS/WAS eine Schätzung des Jahresverbrauchs.

 

Zweckverband

Stauden-Wasserversorgung

August 2011

 

Aus der Presse

Zweckverband Stauden-Wasserversorgung

 

Neue Rohrleitung sichert Trinkwasser-Versorgung

 

Staudenwasser-Zweckverband Zur Sicherheit der Bevölkerung wird ein Rohrstrang von Obergessertshausen nach Tiefenried verlegt

 

VON KARL KLEIBER

 

Obergessertshausen/Haselbach/Tiefenried    Zur Verbesserung der Versorgungs-Sicherheit der Bevölkerung im westlichen Verbandsgebiet investiert der „Zweckverband Stauden-Wasserversorgung“ mit Sitz in Reichertshofen (Gemeinde Mittelneufnach) rund 1,2 Millionen Euro, wurde bei der letzten Verbands-Versammlung beschlossen. Dazu wird zwischen Obergessertshausen und Tiefenried eine neue, rund 6800 Meter lange verschweißte Trinkwasserleitung größtenteils in öffentlichen Grundstücken verlegt. Etwa 5000 Meter dieser Ringschluss-Leitung führen durch die südöstliche und südliche Flur von Haselbach, einem Ortsteil Eppishausens.

Im September 1967 wurde durch sieben Gemeinden rund um Reichertshofen der „Zweckverband Stauden-Wasserversorgung“ (ZV) gegründet. Heute gehören ihm 21 Städte und Gemeinden mit rund 74 Stadt- und Ortsteilen an, in denen etwa 35000 Bürger mit dem „Lebensmittel Nummer eins“ versorgt werden.

Seit 1976 beziehen der Markt Kirchheim und dessen Ortsteil Derndorf Trinkwasser vom ZV. Tiefenried folgte 1977, Könghausen 1979, Spöck 1981, Eppishausen 2002 und Mörgen 2005. Im vorigen Jahr kam auch noch die Marktgemeinde Pfaffenhausen dazu. Damit liefert der ZV rund ein Viertel seiner jährlichen Förderung, die von behördlicher Seite auf 2,55 Millionen Kubikmeter Trinkwasser gedeckelt ist, in den Landkreis Unterallgäu. Weitere Kommunen werden derzeit nicht aufgenommen. Da zu diesem westlichen Verbandsgebiet lediglich eine Hauptleitung führt, ist dies eine Schwachstelle in der Versorgung.

Wenn an dieser Leitung ein Schaden auftritt, sitzt eine ganze Region auf dem Trockenen. Um die Versorgungs-Sicherheit zu verbessern, haben ZV-Vorsitzender Josef Böck und Werksleiter Armin Drexl in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Constantin Vogg (Großaitingen) Pläne ausgearbeitet, die dieses Manko durch eine Ringschluss-Leitung beseitigen werden.

Sie beginnt am westlichen Ortsausgang von Obergessertshausen, wo an die bestehende Staudenwasser-Leitung ein Abgabeschacht gebaut wird. Die blaue Rohleitung mit einem Innen-Durchmesser von 25 Zentimetern wird, wo es möglich ist, auf öffentlichem Grund neben der Orts-Verbindungsstraße nach Haselbach in einer Tiefe von rund zwei Metern verlegt werden. Nach 1700 Metern wechselt sie vom Landkreis Günzburg ins Unterallgäu. Mit diesem rund drei Kilometer langen Bauabschnitt soll erst in den Schulferien begonnen werden, da die Straße komplett gesperrt wird und auch kein Schul- und Kindergarten-Bus fahren muss. Kurz vor Haselbach biegt der Kunststoffstrang nach Süden ab, durchquert ein private Wiese in Richtung Weiler. Nach knapp eintausend Metern geht es auf Feldwegen nach Westen, unterquert den Haselbach und später den Westerbach und wird mit einem Abgabeschacht an die Hauptleitung von Kirchheim nach Tiefenried angeschlossen. Damit hat sich der Ring geschlossen.

Da die neue Wasserleitung nur rund 200 Meter östlich der beiden Haselbacher Trinkwasser-Brunnen verläuft, wird dort auf einem Privatgrundstück ein Notverbund-Schacht für Haselbach gebaut, das bislang keinen Notverbund mit einer anderen Wasserversorgung hat, falls Versorgungsprobleme auftauchen sollten. Der Schacht dient ausschließlich dem schnellen Aufbau einer Trinkwasser-Notversorgung. Von Amts wegen wird jedem Wasserversorger empfohlen, die Versorgung seines Trinkwasser-Bereichs durch Verbindung mit benachbarten Versorgern abzusichern. Dieser Vorgabe folgt per einstimmigen Beschluss die Gemeinde Eppishausen und lässt den Schacht bauen. Nach Abschluss der Maßnahme besteht dann die Möglichkeit, kurzfristig vom ZV mit ausreichend Trinkwasser versorgt zu werden. Haselbach bleibt aber mit seiner Wasserversorgung weiterhin eigenständig. Die gesamte Ringleitungs-Einrichtung soll im November 2011 abgeschlossen sein.

 

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Derzeit zieht ein Bagger der Mindelheimer Firma Glass einen rund zwei Meter tiefen Graben durch die Haselbacher Flur, in den die neue Trinkwasser-Sicherheitsleitung verlegt wird.

 

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Mächtige, zwanzig Meter lange Rohrstapel liegen entlang der Trasse für die neue Wasserleitung von Obergessertshausen nach Tiefenried.

 

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Zum symbolischen Spatenstich für die neue Wasserleitung zur Verbesserung der Versorgungs-Sicherheit mit Staudenwasser versammelten sich (von links nach rechts):

 

Herr Glass, Fa. Glass GmbH, Mindelheim, 1. Bgm. Alois Kling, Gemeinde Aichen, Wassermeister Thomas Büchele, Zweckverband Stauden-Wasserversorgung, 1. Bgm. Josef Kerler, Gemeinde Eppishausen, Werkleiter Armin Drexl, Zweckverband Stauden-Wasserversorgung, Herr Nieberle, Fa. Glass GmbH, Ingenieur Constantin Vogg, Ing.-Büro Vogg, Großaitingen, 1. Bgm. Hermann Lochbronner, Markt Kirchheim, 1. Bgm. Walter Wörle, Mark Wald, 1. Bgm. Josef Böck, Verbandsvorsitzender Zweckverband Stauden-Wasserversorgung

 

 

 


 

"Staudenwasser" und unser Staudenwasser-Emblem sind geschützte Marken
und sind eingetragen beim Deutschen Patent- und Markenamt.

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